Person links schwenkt Regebenogenfahne und Person rechts zeigt Muskeln

Mehrfachdiskriminierung

Queere Geflüchtete und Migrant_innen erleben Diskriminierung nicht nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Wie alle Menschen haben sie auch eine ethnische Herkunft, eine Hautfarbe, einen Körper mit bestimmten Befähigungen oder Beeinträchtigungen.

Aufgrund der Kombination verschiedener Zugehörigkeiten können queere Geflüchtete und Migrant_innen verschiedenen Diskriminierungen gleichzeitig ausgesetzt sein: Die Diskriminierung kann zum Beispiel rassistisch und zugleich homophob motiviert sein. Sie kann Transphobie und zusätzlich Sexismus und/oder oder Klassismus (Vorurteile aufgrund der sozialen Herkunft oder Position) zur Ursache haben.

Diskriminierung kann queere Geflüchtete und Migrant_innen in verschiedenen Situationen treffen: zum Beispiel in der Flüchtlingsunterkunft, bei Behörden und Ämtern, bei der Wohnungssuche oder am Ausbildungsplatz, auf (Gay-)Partys, in Diskotheken und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auch wegen einer HIV-Infektion kann es zu Diskriminierung kommen. Menschen mit HIV erleben Diskriminierung zum Beispiel häufig im Krankenhaus oder beim Zahnarztbesuch.